E-paper - 13. Dezember 2019
Verlagsbeilage NK

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Viele verbinden die Stadt weltweit mit den Festspielen, dem 2018 wiedereröffneten Unesco-Weltkulturerbe Markgräfliches Opernhaus und dem herausragenden Komponisten Richard Wagner. Doch in Bayreuth ist in den letzten Jahren auch ein beeindruckendes Netzwerk aus Forschungsinstituten und Unternehmen entstanden. Als wirtschaftliches und kulturelles Oberzentrum Oberfrankens bietet die Stadt hierfür optimale Voraussetzungen. Kurze Wege ermöglichen ein Milieu, in dem Netzwerke entstehen, neue Ideen gemeinsam entwickelt werden und der Geist reichlich Inspiration findet.

Die Universität Bayreuth und zahlreiche Forschungseinrichtungen bieten mit ihrer exzellenten Forschungsinfrastruktur, die sich gezielt am Innovationsbedarf der Wirtschaft orientiert, beste Möglichkeiten. Seit ihrer Gründung im Jahr 1975 hat sich die Universität dynamisch entwickelt und mit ihren Profilfeldern in den letzten Jahrzehnten national und international einen exzellenten Ruf in Forschung und Lehre erarbeitet. Forscherinnen und Forscher aus aller Welt arbeiten auf strategisch ausgewählten, fächerübergreifenden Schwerpunktgebieten interdisziplinär zusammen.Unter ausländischen Forschenden gilt Bayreuth sogar als eine der attraktivsten Universitäten Deutschlands und belegt regelmäßig vorderste Plätze in Hochschul-Rankings. Auch junge Forschende fühlen sich angezogen. Sie profitieren von Leistungen, die die Universität speziell in der Nachwuchsförderung zu bieten hat.

Raum für Zusammenarbeit

Forschungs- und Entwicklungsaufgaben können jedoch heute längst nicht mehr allein gelöst werden und bedürfen einer noch stärkeren Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die Stadt Bayreuth gibt dieser Entwicklung den nötigen Raum: Mit der Ausweisung der Bayreuther Technologieachse wurde im Süden der Stadt ein Bereich der Stadtentwicklung geschaffen, der die Zukunftspotenziale am Standort bündelt und die Voraussetzungen für neues Wachstum schafft. Mit den Neuen Materialien Bayreuth im Technologiepark Wolfsbach, den Fraunhofer-Einrichtungen für Hochtemperatur-Leichtbau und für Prozessinnovation sowie mit der Technologieallianz Oberfranken wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche innovative Einrichtungen am Wissenschaftsstandort Bayreuth angesiedelt.

Mit dem bundesweit einzigartigen Kompetenzzentrum Digitales Handwerk wird seit 2016 in Bayreuth die Digitalisierung in kleineren und mittleren Unternehmen des Handwerks vorangetrieben und seit Kurzem arbeitet die Stadt Bayreuth gemeinsam mit der Hochschule intensiv an der Etablierung eines Regionalen Innovations- und Gründerzentrums, das künftig innovative Start-ups fördert.

Die dynamische wirtschaftliche Entwicklung Bayreuths untermauern auch zahlreiche Unternehmensentscheidungen aus der jüngsten Vergangenheit: Im April 2019 ging am Fraunhofer-Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau eine von zwei Faserpilotanlagen weltweit in Betrieb, die Burkhardt-Löffler BT GmbH hat ihr neues Entwicklungs- und Montagezentrum für Steinbearbeitungsmaschinen am Oschenberg eingeweiht und der Stromnetzbetreiber Tennet TSO baut Bayreuth zum Standort seiner Deutschland-Zentrale aus und schafft damit Platz für mehr als 1 000 Mitarbeiter. Auch Weltmarktführer wie der Babyausstatter Cybex, der Sport- und Gesundheitsartikelhersteller Medi oder der Polymerspezialist Rehau bringen erhebliche Impulse für den Standort mit sich.

Wichtige Standortentscheidungen wurden zudem im Gesundheits- und Medizinbereich getroffen. Zukünftig werden die Medizinische Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg, das Universitätsklinikum Erlangen, die Universität Bayreuth und das Klinikum Bayreuth bei der Ausbildung zusätzlicher Medizinstudierender zusammenarbeiten. Ab dem Jahr 2021 werden die ersten angehenden Mediziner am Medizincampus in Bayreuth erwartet. In Zukunft sollen bis zu 600 junge Leute am Klinikum Bayreuth den klinischen Teil ihres Medizinstudiums absolvieren.

Auch der geplante Neubau eines neuen Rehabilitationszentrums mit 300 stationären Betten und 60 ambulanten Behandlungsplätzen an der Lohengrin Therme durch die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern stärkt Bayreuth als wichtigen Gesundheitsstandort.

Attraktiver Standort für Mitarbeiter

Bayreuth hat in den vergangenen Jahren das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft und Gegenwart gelegt. Starke Unternehmen, innovative Cluster, eine vielfältige Kultur- und Kreativwirtschaft sowie eine Top-Infrastruktur im Bereich Verkehr und Telekommunikation machen den Standort attraktiv für qualifizierte und hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Rund 48 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte verdeutlichen dies.

Neu zuziehende Fachkräfte schätzen die Balance zwischen Beruf und Freizeit, das reichhaltige Kulturangebot und die beneidenswert hohe Lebensqualität in direkter Nähe zum Fichtelgebirge und zur Fränkischen Schweiz. Denn Bayreuth bietet ideale Lebensbedingungen ohne die Hektik der Großstadt. Damit dies so bleibt, unterstützt die Stadt Bayreuth Unternehmen bei der Fachkräfteakquise, bei der Nachwuchsgewinnung oder der Gründung und heißt all diejenigen, die Bayreuth als neuen Lebensmittelpunkt auswählen, durch den Welcome-Service Bayreuth willkommen, um mit ihnen die Bayreuther Erfolgsgeschichte weiterzuentwickeln.

INFO: Wirtschaftsförderung der Stadt Bayreuth, Tel. 09 21/25-15 83, Internet: www.wirtschaft.bayreuth.de>

Verlagsbeilage NK vom Freitag, 13. Dezember 2019, Seite 39 (33 Views)

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