E-paper - 13. Dezember 2019
Verlagsbeilage NK

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Krone des Hummelgaus

Die Gemeinde liegt sechs Kilometer südlich von Bayreuth am Fuße des Sophienberges, der dominierenden Erhebung des weiten Umlandes in landschaftlich reizvoller Gegend.

Überragt wird der Ort von der weithin sichtbaren und als „Krone des Hummelgaus“ bekannten gotischen Kirche St. Marien zum Gesees. In unmittelbarer Nähe der Kirche besteht noch ein hübsches, in Fachwerk gebautes, sogenanntes „Glockenhaus“ aus dem Jahre 1468. Gesees ist auch ein lohnendes Ziel für erholsame Ruhe und ländliche Abgeschiedenheit mit gepflegter Gastlichkeit.

Die Gemeinde, die früher überwiegend landwirtschaftlich geprägt war, hat sich zwischenzeitlich zu einer beliebten Wohngemeinde entwickelt.

Der Ort wird 1321 als „Gesezze“ erstmals erwähnt und ist mit Mistelgau die älteste Siedlung des Hummelgaus. Das wahre Alter dürfte aber wesentlich höher sein, wie die hier gefundenen Reihengräber aus der Zeit um 800 n. Chr. beweisen. Die erste genauere Beschreibung des Ortes findet sich im Landbuch von 1398.

Verlagsbeilage NK vom Freitag, 13. Dezember 2019, Seite 70 (12 Views)

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