E-paper - 13. Dezember 2019
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Vom Bauern- zum Wohndorf

Siedlungsbau prägt Glashüttens Entwicklung in den vergangenen 70 Jahren

Die 1479 Einwohner zählende Gemeinde Glashütten, die als der kleinere Partner gemeinsam mit der Nachbargemeinde Mistelgau die Verwaltungsgemeinschaft Mistelgau bildet, hat sich aus einem rein landwirtschaftlich geprägten Dorf Mitte der 50er-Jahre durch rege Bau- und Siedlungstätigkeit zu einer reinen Wohngemeinde entwickelt. Offen ist die Kommune, wie die Erschließung des Baugebietes „Hofäcker“ zeigt, allerdings auch für die Ansiedelung von Kleingewerbe. Steuermann der Gemeinde ist seit 1985 Bürgermeister Werner Kaniewski. Er ist damit bei einer Amtszeit von 34 Jahren der dienstälteste Bürgermeister im Landkreis Bayreuth.

Der erstmals 1371 urkundlich erwähnte Ort, dessen Name auf einen damals ansässigen Klaussner (Eremiten) zurückgeführt wird, ist von drei Seiten von Mischwald umgeben. Mit seinen gut ausgebauten, markierten Wanderwegen und seiner geographischen Lage bietet der Ort Erholungssuchenden vielfältige Wander- und Ausflugsmöglichkeiten. Eine Menge Geld investierte die Gemeinde in den letzten Jahrzehnten in die Grundschule mit dem Aushängeschild Schulsportanlage. Dies hat wesentlich dazu beigetragen den Schulstandort Glashütten zu sichern. Auch in die Kindertagesstätte hat die Gemeinde seit 1990 enorme Summen investiert, so auch durch den Ausbau einer Kinderkrippe und die energetische Sanierung des Hauses. Der Kreislehrgarten und die Mehrzweckhalle mit Bundeskegelbahn und Schießstand sind weitere Beweise auch für den Freizeitwert des Ortes, ebenso die Versorgung der Bevölkerung durch Arzt und Apotheke.

Besondere Akzente setzte die Gemeinde 2004 mit der Einweihung der Großprojekte Feuerwehrgerätehaus und dem Bau des Wasserhochbehälters. Weitere Schwerpunkte in den letzten Jahren waren der Breitbandausbau, die energetische Sanierung von Schule und Mehrzweckhalle sowie zahlreiche Straßenbaumaßnahmen. Das gesellschaftliche Leben in Glashütten wird im Wesentlichen durch ein intaktes Vereinsleben geprägt. Hierzu zählt auch der gut angenommene Jugendtreff im ehemaligen Feuerwehrhaus. dj

Verlagsbeilage NK vom Freitag, 13. Dezember 2019, Seite 72 (13 Views)

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