E-paper - 13. Dezember 2019
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Tierisch gut

Obwohl Heinersreuth einen Reiher im Wappen hat, ist die Eule das eigentliche Maskottchen der Gemeinde

Das Landschaftsbild rund um Heinersreuth ist geprägt vom Tal des Roten Mains. Insgesamt durchfließt der Rote Main auf rund fünf Kilometern das Gemeindegebiet. Die reizvolle Tallandschaft, eingerahmt von Hängen und Hügeln sowie einer waldreichen Umgebung lädt zu abwechslungsreichen Wanderungen ein. So lässt sich beispielsweise auf dem 2016 erschaffenen Rotmain-Auen-Weg das Rotmaintal mit seinen sieben historischen Mühlen erkunden. Auf diesem thematischen Wanderweg passiert man auch den Heinersreuther Öko-Lehrpfad, der durch eine Eule gekennzeichnet ist. Die Eule steht auch auf dem Rot-Main-Auen-Weg für Heinersreuth und ist dort eine der tierischen Holzskulpturen.

Erstmals schriftlich erwähnt wurde Heinersreuth im Jahr 1396 als kleine Siedlung mit damals 17 Anwesen. Heute noch erinnert der Reiher im Wappen an die Herren von Weiher, die in Heinersreuth und in Altenplos als Grundherren nachweisbar sind.

Heute leben in Heinersreuth und seinen 18 Ortsteilen knapp 3800 Menschen. Kein Wunder, sind Heinersreuth und seine Ortsteile nicht zuletzt durch ihre Nähe zur Stadt ein attraktiver Wohnort und bieten mit Einrichtungen wie Schule, Kindertagesstätten, Seniorenwohnheim, Einkaufsmöglichkeiten, der Mehrzweckhalle in Altenplos, zahlreichen Vereinen und Freizeiteinrichtungen sowie einer guten ärztlichen Versorgung Lebensqualität für alle Generationen.

Im nächsten Jahr sollen mit der Fertigstellung des Praxishauses am Fehringplatz die Weichen für die Zukunft gestellt werden. In dem vierstöckigen Gebäude, das auf einem 1600 Quadratmeter großen Grundstück am Ortsausgang Richtung Altenplos errichtet wird, soll sich vieles um das Thema Gesundheit drehen. Neben einer Arztpraxis soll es Platz für weitere Gewerbeeinheiten, etwa für ein Apotheke oder Physiotherapiepraxis, eine Büroeinheit sowie eine barrierefreie Eigentumswohnung geben. Bürgermeisterin Simone Kirschner sieht darin „eine gute Entwicklung für die Gemeinde.“ Der Spatenstich erfolgte im Oktober diesen Jahres.

Mit dem Dorfpark in Altenplos hat die Gemeinde auch einen geeigneten Standort für den einstigen Mainauenhof der Landesgartenschau gefunden. Alle örtlichen Vereine haben nun die Möglichkeit, das Gebäude zu nutzen. Künftig kann man sich außer im Heinersreuther Rathaus dann auch im Mainauenhof in Altenplos standesamtlich trauen lassen.

Mit der Stadtgemeinde Fehring in der Südoststeiermark und Schwarzkollm in Ostsachsen unterhält Heinersreuth seit vielen Jahren zwei Städtepartnerschaften, die durch intensive Beziehungen zwischen den Vereinen sowie regelmäßigen Besuchen gepflegt werden.

Verlagsbeilage NK vom Freitag, 13. Dezember 2019, Seite 78 (11 Views)

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