E-paper - 13. Dezember 2019
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Qualität zum Leben

Die Gemeinde Hummeltal bietet Familien hohen Freizeit- und Wohnwert

Auf dem Lande wohnen, in der Stadt arbeiten. Die Gemeinde Hummeltal, wenige Kilometer südwestlich von Bayreuth gelegen, bietet ideale Wohn- und Freizeitbedingungen. Am 1. April 1971 ist sie durch den freiwilligen Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Gemeinden Creez, Pettendorf und Pittersdorf, auch mit einer neuen Namensgebung, entstanden. Treffend formulierte es Siegfried Schaller im Jahr 2011 bei der 40-Jahrfeier: „1971 gab es noch keine Straßennamen, keine Videos, PCs oder Internet. Niemand hatte ein Handy. Trotzdem konnten sich alle verständigen. Wir konnten mit der Eisenbahn nach Bayreuth und Hollfeld fahren. Mittlerweile haben Wirtshäuser ebenso geschlossen wie Kolonialwarenläden. Dafür haben wir jetzt eine schuldenfreie Gemeinde und viel Brauchtum.“ Mit der 1978 angeschlossenen Gemeinde Hinterkleebach gab es damals insgesamt 1456 Einwohner, heute (im Jahr 2019) zählt die Kommune 2401.

Infrastruktur

In Hummeltal fühlen sich die Bürger von Jung bis Alt gut aufgehoben: Der von der evangelischen Kirchengemeinde Hummeltal als Betriebsträger geführte Kindergarten unterhält drei Gruppen und eine Kinderkrippe. Die Grund- und Mittelschule ermöglicht, dass von der ersten bis zur neunten Klasse unterrichtet wird. Der 14-köpfige Gemeinderat mit dem seit 2014 amtierenden Bürgermeister Patrick Meyer hat sämtliche Generationen im Blick, wenn es um Fortschritte der Gemeinde geht. Viel zur Entwicklung der Kommune trug dessen Vorgänger Richard Müller bei, der 24 Jahre an der Spitze der Gemeinde stand und bei seiner Verabschiedung zum Alt-Bürgermeister und Ehrenbürger ernannt wurde. In seiner Amtszeit wurde auch das Seniorenheim angesiedelt. Aktuell hat der Gemeinderat Pläne zur Gestaltung einer „Neuen Mitte Hummeltal“ im Blick. Auch der Um- und Anbau des Feuerwehrhauses steht auf der Agenda.

Dorferneuerung

Die acht Außenorte der Gemeinde Hummeltal erfuhren ab 2013 eine bisher noch nicht da gewesene Aufwertung ihrer Dörfer. Möglich macht dies alles die Dorferneuerung unter der Regie des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberfranken (ALE). Mit eingebunden bei den Entscheidungen waren die Bürger. Gemeinde Hummeltal und der Freistaat Bayern teilten sich die Kosten der mit rund zwei Millionen Euro veranschlagten Investitionen. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen der Dorferneuerung in Hinterkleebach entstand ein Gemeinschaftshaus.

Brauchtumspflege und rege Vereinsarbeit

Rund 25 Vereine aus den Bereichen Sport, Musik, Gesellschaft und Kultur bieten ein breites gesellschaftliches Angebot. Die Region, vor allem aber das Hummelgau, hat keine andere Person so bekannt gemacht wie Annemarie Leutzsch – besser bekannt als die Rettl aus dem Hummelgau, Ehrenbürgerin der Gemeinde. Die Hummelstube mit Kramerladen, jahrzehntelang im Ruck-riegelhof untergebracht, hat im Jahr 2009 im ehemaligen Zeckenhaus eine neue Heimat gefunden. Hierfür investierte die Gemeinde als Bauherr mit finanzieller Unterstützung zahlreicher staatlicher Zuschussgeber rund eine Million Euro.dj

Verlagsbeilage NK vom Freitag, 13. Dezember 2019, Seite 84 (28 Views)

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