E-paper - 13. Dezember 2019
Verlagsbeilage NK

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Eine starke Gemeinde

Mistelgau präsentiert sich mit einem breiten Angebot

Die Gemeinde Mistelgau, zehn Kilometer westlich von Bayreuth gelegen, mit ihren derzeit 3858 Einwohnern auf einer Fläche von rund 40 Quadratkilometern, wurde aus sieben, einstmals selbstständigen Orten gebildet. Mistelgau steht für Arbeitsplätze in Gewerbe und Industrie, Fremdenverkehr, Landwirtschaft sowie für neue Baugebiete wie „Mashalder“ in Mistelgau und ganz aktuell der Erweiterung „Zum Eisweiher“ in Obernsees. Mistelgau ist aber auch eine Gemeinde mit historischen Gebäuden, Wander- und Radwegen und der Therme Obernsees. Die Palette reicht weiter von einem sehr aktiven Vereinsleben sowie zahlreichen infrastrukturellen Einrichtungen – von zwei Kindergärten mit Kinderkrippen in Obernsees und Mistelgau (der erneut erweitert wird) über eine Grundschule bis hin zu ärztlicher und zahnärztlicher Grundversorgung.

Touristik und Freizeit

Die Gemeinde Mistelgau, eingebettet in die reizvolle Landschaft des Hummelgaues und am Eingang der Fränkischen Schweiz gelegen, ist aber auch ein beliebtes Naherholungsgebiet mit zahlreichen Freizeitangeboten. Historische Kirchen, wie die St.-Rupert-Kapelle bei Obernsees, Schlösser in Frankenhaag und Truppach, der Gutshof in Mengersdorf und der Barockgarten in Obernsees prägen mit dem Tafelberg Neubürg und seinem Naturkunstraum diese Kommune.

Von Therme Obernsees bis Städtebaumaßnahmen

Bis zum Jahr 2010 stand die Errichtung der Wasserversorgung (15 Millionen Euro) und die Fertigstellung des Großprojektes Therme Obernsees im Jahr 1998, für das die Kommune bis heute sieben Millionen Euro aufbrachte, als touristisches Flaggschiff im Mittelpunkt des Handelns. Danach folgte als neuer Schwerpunkt der Gemeinde bis zum Jahr 2013 die Ortskernsanierung von Obernsees, die mit der Einweihung der neuen Kulturscheune ihren Abschluss fand. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 8,7 Millionen Euro.

Wirtschaftliche Standbeine

Zwei wichtige wirtschaftliche Standbeine haben sich in der Gemeinde in den zurückliegenden Jahrzehnten gebildet. Der Hauptort Mistelgau wird vor allem durch Industrie, so durch die 1971 erfolgte Ansiedelung des Hartmetallwerkes Hertel, jetzt Kennametall, mit seinen rund 370 Mitarbeitern, sowie seit Ende 1989 durch die Firma Hermos geprägt. Bei der international tätigen Firmengruppe Hermos sind weltweit 500 Mitarbeiter im Einsatz, in Mistelgau davon rund 300. Der westliche Teil des Gemeindegebietes hingegen wird immer mehr vom Fremdenverkehr bestimmt.

Feriendorf Obernsees

Eine erfreuliche Entwicklung für den seit 2014 amtierenden Bürgermeister Karl Lappe und dem 16-köpfigen Gemeinderat nahm die Umsetzung des Feriendorfes Obernsees – zahlreiche Häuser stehen schon, rund 200 sind geplant. Aber auch die Erschließung neuer Baugebiete, der Breitbandausbau, viele Straßenbaumaßnahmen, die Sanierung der Grundschule sowie die ständige Erweiterung der Kita in Mistelgau prägten die Arbeit des Gremiums.dj

Verlagsbeilage NK vom Freitag, 13. Dezember 2019, Seite 90 (24 Views)

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